Tetris – Genialität der Einfachheit

Oder auch: “From Russia with love”
“Bauklötzchen” mit unterschiedlicher Form fallen endlos, einer nach dem anderen, vom “Himmel” und müssen im Fall so positioniert werden, dass sie auf dem Boden möglichst lückenlos aufgestapelt werden. Klingt langweilig, oder? Es handelt sich dabei aber um das Spielprinzip eines der bekanntesten und erfolgreichsten Videospiele-Klassiker überhaupt.

Ein kleiner Rückblick
Der russische Programmierer Alexei Paschitnow entwickelte die erste Version von Tetris, die 1984 zum ersten mal auf einem Elektronika-60-Rechner erschien. Inspiriert wurde er von einem wesentlich älteren Puzzlespiel namens “Pantemino”. Um niemandes Geduld zu strapazieren, überspringen wir an dieser Stelle den erbitterten Kampf um die Lizenzrechte zwischen Atari und Nintendo (der sogar seinen Weg bis in die sowjetische Politik fand), und die Tatsache, dass mal wieder der eigentliche Schöpfer vom Erfolg des Spiels zunächst gar nichts hatte. (Für interessierte: http://de.wikipedia.org/wiki/Tetris)

Wir befinden uns nun also Zuhause, bei den frühen Fans der Videospiele… oder auch mit ihnen unterwegs, denn der GameBoy von Nintendo, der zusammen mit dem Spiel ausgeliefert wurde, war ja gerade für seinen mobilen Charakter bekannt.

Das Spielprinzip
Insgesamt sieben verschiedene Steine, die jeweils aus vier kleineren Steinen zusammengesetzt werden, müssen so positioniert werden (durch drehen und hin und her schieben während sie herab fallen), dass sich waagrechte Reihen ergeben, welche sich dann auflösen, neuen Platz schaffen und Punkte bringen. Spannung entsteht dadurch, dass die verflixten Steinchen einfach nicht immer irgendwo hin passen wollen, und dass sich die Fallgeschwindigkeit immer weiter erhöht. Das wars schon! Ehrlich! Wer immer noch nicht versteht, was daran nun so “kultig” sein soll, der hat es vermutlich noch nicht gespielt. Dem kann aber abgeholfen werden – viel Spaß beim Suchen der zahllosen Clone, die im Internet kursieren. Oder noch besser: Ein Kind der 80er nach einem NES oder GameBoy fragen!

Oh, und fast hätte ich es vergessen. Für alle Fans, denen sich die bekannte Melodie des GameBoys ins Gedächtnis gebrannt hat und für viele untrennbar mit dem Spiel verbunden ist:

2 Gedanken zu “Tetris – Genialität der Einfachheit

  1. Hallo ich kann nur sagen das Tetris eines der besten Spiele ist die ich kenne. Ich habe es neben Majhonng als einziges auf meinem Handy und kann ur sagen immer anders immer neu und interessant, egal wie oft man schon seinen eigenen Highscore geknackt hat.
    Gruss Werner

    • Stimmt, das ist einer der wichtigsten Punkte, die ich zu Tetris vergessen habe: Zeitlos! Es war nicht nur gut, es ist es immer noch und wird es vermutlich auch bleiben :)

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